Helder Camara: Ein bedeutender Menschenrechtler

Dom Helder Pessoa Camara (1909 – 1999) gehört zu den mutigsten und bedeutendsten Menschenrechtlern des 20. Jahrhunderts. Zuerst als Weihbischof von Rio de Janeiro, dann als Erzbischof von Olinda und Recife setzte er sich leidenschaftlich für die Rechte der Armen ein und trat der damaligen Militärdiktatur in Brasilien entschieden entgegen.

Bescheiden und temperamentvoll

Von kleiner, zarter Statur und bescheidenem Wesen, beeindruckte er durch sein temperamentvolles Auftreten und die Eindringlichkeit seiner Worte. Er war schon früh durch seine Fernsehpredigten populär geworden und trug seine Botschaften das ganze Leben lang in eine breite Öffentlichkeit. Bei zahlreichen Vortragsreisen in die USA, nach Kanada, Europa und Japan gewann Helder Camara auch im Ausland große Anerkennung. Mehrmals wurde er für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Bischof des Dritten Jahrtausends

Helder Camara wurde aufgrund seines öffentlichen Wirkens als Vorbild für den "Bischof des Dritten Jahrtausends" bezeichnet. Durch den ständigen Dialog mit allen Teilen der Gesellschaft verkörperte er die Präsenz der Kirche inmitten der Welt. Ihn bewegte die Vision eines Christseins, das sich nicht abschottet, sondern entschieden dem Menschen und der Welt zugewandt ist.

In unseren Tagen greift Papst Franziskus diese Vision auf, wenn er sagt: "Die Kirche ist aufgerufen, aus sich selbst herauszugehen und an die Ränder zu gehen. Nicht nur an die geografischen Ränder, sondern an die Grenzen der menschlichen Existenz."

"Liebe ist kein Samen, den man einfach so dahinwerfen kann." Helder Camara

Auf Taten kommt es an

Einem Priester, der sich in einem Armenviertel engagierte, widmete Helder Camara die Worte: „Du hast die neue Zeit verstanden. Du weißt, dass die gute Nachricht – das Evangelium – heute mehr denn je zuvor mit Taten verkündet werden muss, ehe es mit Worten gepredigt wird.“ Diese Worte sind eine Inspiration für alle, die sich in der Helder-Camara-Stiftung dafür einsetzen, dass Gutes auf fruchtbaren Boden fällt.


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