Ursula und Nikolaus Stumpf

Von Niederschlesien über Kroatien nach Indien

Welchen Raum MISEREOR im Leben von Ursula und Nikolaus Stumpf einnimmt, sieht man, wenn man in die Garage der beiden schaut:

Hunderte Obstkisten stapeln sich dort fast bis zur Decke, jede bis zum Rand gefüllt mit Büchern. Zwischengelagert für den Bücherflohmarkt, den Nikolaus Stumpf mit anderen aus dem Aktionskreis "Rette ein Leben" in seiner Gemeinde organisiert. Fast 28.000 Euro hat die Gruppe mit vier solcher Flohmärkte im vergangenen Jahr zusammenbekommen.

Das Helfen gehört dazu

Auch Ursula Stumpf wollte immer helfen. Schon früher als Schülerin unterrichtete sie unmittelbar nach dem Krieg im unter polnischer Verwaltung stehenden Niederschlesien andere deutsche Kinder. Später arbeitete sie dann mit bei Hilfsaktionen für Polen und organisierte Medikamentenlieferungen für das kriegszerstörte Kroatien. Fast 15 Jahre lang führte sie eine Suppenküche für Obdachlose in Dortmund. "Das gehört irgendwie zu mir, das Helfen", sagt sie. Im Jahr 2001 haben die Eheleute dann gemeinsam entschieden, die Helder-Camara-Stiftung mit Zustiftungen dauerhaft zu unterstützen.

Auf einer Stifterreise 2006 nach Indien besuchten Ursula und Nikolaus Stumpf selbst einige Projekte, eine Handwerkerkooperative zum Beispiel, die das Kunsthandwerk der Region am Leben erhält und vermarktet. Noch ein Jahr später kommen ihr die Tränen, wenn sie vom Elend der Straßenkinder in Neu Delhi berichtet, und sie strahlt, wenn sie von der Gastfreundschaft der Unberührbaren und der Ureinwohner schwärmt, die sich so freuten, dass die Gäste aus Deutschland sie in den Arm nahmen.

"Wenn ich noch jünger wäre - ich würde sofort ein halbes Jahr vor Ort mitarbeiten", erzählt Ursula Stumpf begeistert vom MISEREOR-Projekt in Indien.

Ein Schälchen aus Palmblättern hat sie mitgebracht, zusammengesteckt mit Nadeln aus Stroh, sie holt es ins Wohnzimmer, um zu zeigen, wie einfach viele Menschen in Indien leben. Sie stehe voll und ganz hinter dem Engagement für MISEREOR und die Helder-Camara-Stiftung, sagt Ursula Stumpf. "Aber wenn ich noch jünger wäre - ich würde sofort ein halbes Jahr vor Ort mitarbeiten."


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